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 Juni 2026 Burg Lichtenberg

„Oh, ein Milan!“, sagt Rudi Mensch und bringt seine Kamera in Position. Mit dem RHEINPFALZ-Redakteur ist er auf den Bergfried der Burg Lichtenberg gestiegen. Er muss das Gespräch kurz unterbrechen, um den Moment einzufangen. Der Vogel gleitet unterhalb eines offenen Fensters entlang – für Mensch eine perfekte Position. „Es ist die Weite, der Blick über das Westpfälzer Bergland“, beschreibt er den Grund seiner Faszination für diesen Ort.
Der Turm ist sein Lieblingsplatz auf der Burg - wenn er sich denn einen aussuchen muss.
An diesem Morgen wollte Mensch eigentlich auch den Sonnenaufgang von hier aus erleben.
"Leider habe ich ihn verschlafen", gesteht er lachend.
Für ein kleines Gespräch in der Zehntscheune und den Turmausflug nimmt er sich gerne Zeit. Der 71 - jährige stammt aus St. Julian und lebt heute in Hennigsdorf bei Berlin. "Über 40 Jahre habe ich einen großen Bogen um die Pfalz gemacht". sagt er. 2018 ist er in Rente gegangen und seitdem auch wieder Regelmäßig hier - nicht zuletzt - um seine Nichte, die Steinbildhauerin Diana Machhamer zu sehen.
In der Pfalz hat er das Fotografieren gelernt - beziehungsweise das dafür notwendige "Sehen" wie er sagt.
Er ist nicht nur in der Kunstsparte Fotografie zu Hause, sondern arbeitet auch mit Holz.
Seine Fotos landen nicht auf Papier, sondern auf Metall, Leinwänden und zuweilen auf den Scheiben alter Autos.
Ein Aussichtspunkt abseits von Burg Lichtenberg den er ganz besonders schätzt, ist die "Schönborner Hohe" sagt Mensch
(Phillip Jung)

2024

9 Monate später war es dann so weit !


Zum Sun Point  am Vorabend zum
70. Geburtstag

2022

4 Jahre später

Ohne diese Reise
Berlin- zur Reinmündung - Zum Quellgebiet - Berlin
wäre "Zum Geburtstag am Uluru"
nicht möglich gewesen

März 2022

Burg Lichtenberg.Fotografien, die schon einige Monate an diesem herrlichen Ort verweilen durften, wurden durch die neuesten Werke von Rudi Mensch ersetzt.
Diese Werke sind Kombinationen aus Totholz oder Wurzelstöcken.
Dieses Holz wurde nur minimal bearbeitet, damit die natürliche Struktur erhalten blieb.
Der Umgang mit Holz, aber auch das Fotografieren, hatten schon immer einen festen Platz im Leben von Rudi Mensch.
Die Fotografien und die Holzobjekte zu verschmelzen, dass diese eine Einheit werden und etwas Einmaliges entsteht, sei für ihn immer eine Herausforderung.
Die Schönheit der Natur so zu präsentieren und anderen zeigen zu dürfen, sei gerade jetzt in der angespannten Zeit für ihn besonders wichtig, denn eins stünde für ihn fest: Die Natur braucht uns Menschen nicht, aber wir Menschen brauchen die Natur. „Ich bin mir zu 100% sicher, wenn sie sich die Werke in der Zehntscheune angesehen haben, dass sie ihren nächsten Spaziergang anders erleben werden“, so Rudi Mensch.ps

Redaktion, Wochenblatt-reporter.de/wochenblatt-Kusel

Eingestellt vonAnja Stemle

März 2022

Redaktion, Wochenblatt-reporter.de/wochenblatt-Kusel

Eingestellt vonAnja Stemle